Ganzheitliches Engagement

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Stiftungszweck:

Ganzheitliches Engagement für das Leben im Alter

Seit Mitte der 1990er Jahre richtet die Cajewitz-Stiftung ihren Schwerpunkt auf Aktivitäten im Berliner Ortsteil Pankow aus. Ihr Engagement ist dabei nicht nur unmittelbar auf das Wohlergehen von älteren Menschen gerichtet. Die Stiftung verfolgt vielmehr einen ganzheitlichen Ansatz, der – ganz im Sinne der Stifter – Projekte der Architektur, Lebenskultur im Alter und Kommunikation vereint. Die Verknüpfung dieser unterschiedlichen Projekte gibt dem Standort neue Impulse für ein vitales und offenes Kulturleben, das (nicht nur) älteren Menschen zugute kommt.

Einer der beiden ehrenamtlichen Vorstände der Stiftung, Professor Dr. jur. Peter-Alexis Albrecht, erhielt für die erfolgreiche Arbeit und den besonderen Einsatz in Pankow den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

www.juedisches-waisenhaus-pankow.de/ehrung.htm

Architekturprojekt:

Amalienpark

Das Engagement der Cajewitz-Stiftung in Berlin-Pankow beginnt mit dem Erwerb und der Sanierung des historischen Wohngebäudeensembles „Amalienpark” in den 1990er Jahren.

Modellprojekt:

„Lebenskultur im Alter” in sechs Senioren-Zentren

Soziales Servicewohnen für Senioren

Die Seniorenzentren der Cajewitz-Stiftung in Pankow bilden das Kernstück der Stiftungsaktivitäten. In diesem Wohnprojekt wird die Verpflichtung der Cajewitz-Stiftung, das Wohl älterer Menschen zu fördern, umfassend und ganzheitlich umgesetzt. Die sechs Häuser wurden zwischen 2009 und 2016 erbaut.

Mit insgesamt 167 Mietwohnungen bietet die Stiftung ihren Bewohnern nicht nur seniorengerechte Architektur und Barrierefreiheit. Das experimentelle Wohnkonzept schließt auch eine Vielzahl kultureller Anregungen und sozialer Hilfen im höheren Lebensalter mit ein.

Impression des Malers Ekkehard Bartsch:
Kommunikation unter Mitbewohnern

Umfangreiche Serviceleistungen – vom bezuschussten Mittagessen, über Hilfs- und Beratungsdienste bis hin zu Reisen und unterschiedlichen Kulturveranstaltungen – sind für die Mieterinnen und Mieter im zwanzigjährigen Modellprojekt als gemeinnützige Leistungen inbegriffen. Mit dieser Investition in Lebensqualität schafft die Stiftung ein tragfähiges Modell für Selbstbestimmung, Sicherheit und Lebensfreude im Alter.

Buchtipps

Peter-Alexis Albrecht (Hrsg.):
Lebenskultur im Alter
2017, 272 S., 10 s/w Abb., 59 farb. Abb., 115 s/w Fotos, 167 Farbfotos,  18 farb. Tab., geb., 978-3-8305-3782-3, 
(Schriftenreihe der Cajewitz-Stiftung, Band 7)
BWV – Berliner Wissenschaftsverlag

Link zum Buch

Hans-Joachim Birkholz
Sternzeichen aus der Dichtkunst
Essays Generales

Schriftenreihe der Cajewitz-Stiftung, Band-Nr. 10
ISBN 978-3-8305-5140-9
erschienen 03.10.2021
Format Hardcover
Umfang 288 S.

BWV – Berliner Wissenschaftsverlag

Link zum Buch

Hören Sie hier einen Vortrag von Hans-Joachim Birkholz über Theodor Storm vom 16. April 2019
„Theodor Storm – Der Dichter aus der grauen Stadt am Meer“

  • Vortrag Theodor Storm vom 16. April 2019
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Hören Sie hier einen Vortrag von Hans-Joachim Birkholz vom 7. Juli 2020
„Friedrich Hölderlin – Die beiden Hälften seines Lebens“

  • Vortrag Hoelderlin
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Hören Sie hier einen Vortrag von Hans-Joachim Birkholz vom 3. Oktober 2020
„Aus der Geschichte des Deutschlandliedes“

  • Vortrag Deutschlandlied
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Kommunikationsprojekt:

Das ehemalige Jüdische Waisenhaus –
ein Ort für generationsübergreifende Begegnungen

Ein lebendiges Mahnmal für Toleranz zwischen Religionen und Kulturen

Das neobarocke Jüdische Waisenhaus zählt sowohl durch seine Geschichte als auch durch seine Architektur zu den wichtigsten Gebäuden im Zentrum Pankows. Es war durch jahrelangen Leerstand bereits stark verfallen, als es die Cajewitz-Stiftung 1999 erwarb.

Zugewachsener Eingang des Waisenhauses im Jahr 2000

Nach aufwendiger Sanierung konnte die Stiftung es 2001 als Kultur- und Begegnungsstätte wiedereröffnen.

Heute haben verschiedene soziokulturelle Einrichtungen wie die Bezirksbibliothek Pankow und die SchuleEins hier ihren Sitz. Das Jüdische Waisenhaus hat sich mittlerweile als Gedenkstätte jüdischen Lebens etabliert. Es ist als Ort für Veranstaltungen zum Thema religiöse Vielfalt und kulturelle Toleranz weit über den Stadtteil hinaus bekannt.

Kassettendecke (Ausschnitt) im Betsaal vor der Sanierung
Kassettendecke im Betsaal nach der Sanierung
Betsaal vor der Sanierung
Betsaal nach der Sanierung

Buchtipp:

Peter-Alexis Albrecht, Leslie Baruch Brent, Inge Lammel (Hrsg.):
Verstörte Kindheiten – Das Jüdische Waisenhaus in Pankow als Ort der Zuflucht, Geborgenheit und Vertreibung
2008, 240 S., 181 s/w Abb., geb. mit Schutzumschlag, 978-3-8305-1571-5
(Schriftenreihe der Cajewitz-Stiftung, Band 1)
BWV – Berliner Wissenschaftsverlag

Link zum Buch

Kommunikationsprojekt:

Generationenübergreifende Kulturangebote:
– Galerie Amalienpark I Raum für Kunst
– Kunstangebote in den Seniorenzentren

Foto: Irene Walz

Der Verein Kunst und Literatur Forum Amalienpark unterhält eine Galerie, ein Literaturforum  und eine Kunstwerkstatt. Seine Arbeit ist für das Pankower Kulturleben von zentraler Bedeutung. Der Verein, der sich auch der Seniorenarbeit geöffnet hat, wird von der Cajewitz-Stiftung mit regelmäßiger Förderung unterstützt. www.amalienpark.de

Galerie und Verein sind umgezogen. Seit dem 1. Januar 2020 befinden sie sich in der Breiten Straße 23, in Berlin-Pankow. Den Namen ›Amalienpark‹ haben sie mitgenommen, ›Raum für Kunst‹ symbolisiert den Neuanfang.

WISCHENZEIT

Ausstellung der Künstlergruppe

Regina Conrad, Martin Enderlein, Annette Gundermann, Matthias Heidenreich
Dorothee Helena Jacobs, Liz Mields-Kratochwil, Thomas K. Müller, Henry Stöcker, Christan Ulrich

Galerie Rundgang Ausstellung

Link zur aktuelle Ausstellung

Die Künstler der Künstlergruppe (Verein Kunst und Literatur Forum Amalienpark e.V.) und die Seniorinnen und Senioren der Cajewitz-Stiftung arbeiten gemeinsam daran, Prozesse des Erinnerns, allgemeine Themen der Kunstgeschichte, Bildbetrachtung und künstlerische Techniken auszuprobieren. Dabei werden persönliche Neigungen und Vorlieben gefördert.
Für beide Seiten gleichermaßen interessant ist der zustande kommende Kommunikationsprozess aller Beteiligten. Dabei werden private Erinnerungen und das kulturelle Gedächtnis in einem Dialog zwischen den Generationen gepflegt.
Der Termin für das Seniorenatelier ist meist der letzte Freitag des Monats, aktuelle Informationen finden Sie im Cajewitz-KulturKompass, dem Veranstaltungskalender der Stiftung.

Das auf ein Jahr angelegte Projekt »Erinnerung« wurde im Jahr 2014 gefördert durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Mittel des Landes Berlin, in Kooperation mit den Bezirklichen Bündnissen für Wirtschaft und Arbeit.

Der Beitrag
Kunstdialog zwischen den Generationen – Bilder der Erinnerung“ in Lebenskultur im Alter (Schriftenreihe der Cajewitz-Stiftung, Band 7, Berliner Wissenschaftsverlag 2017, S. 105 ff.)
zeigt die Kooperation von Künstlern und Senioren anhand dieses konkreten Beispiels generationsübergreifender Begegnungen.

Cajewitz Stiftung Berlin-Pankow
Kontakt

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Dr. Walter und Margarete
Cajewitz-Stiftung

Geschäftsleitung:
Dr. Alexa Albrecht
Büro
Silvia Kruska
Telefon: 030–47 48 21 76
Vermietung und Kulturkoordination
Edda Zeidler
Telefon: 030–47 59 91 71

Büroadresse
Breite Straße 22
13187 Berlin

Serviceleistungen
Senioren-Service Pankow GmbH
Geschäftsführerin: Gudrun Kossmann

 

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