






Pankower Waisenhausgespräche
Die Begegnung zwischen den Generationen ist satzungsgemäßer Stiftungszweck der Seniorenhilfe. Dafür nutzt die Cajewitz-Stiftung das ehemalige Jüdische Waisenhaus in der Berliner Straße 120/121. Es wurde von ihr umfassend restauriert. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 2001 gibt es viele Veranstaltungen, die darauf gerichtet sind, Kommunikation als wertvolles Mittel der Information und Friedenswahrung zu begreifen. So ist das Waisenhaus nicht nur Denkmal und zugleich mahnende Erinnerung, sondern auch Kulturzentrum und Begegnungsstätte.
Aus dieser Intention heraus entstand 2007 die Reihe »Pankower Waisenhausgespräche«.
Wenn Sie regelmäßig über die Pankower Waisenhausgespräche informiert werden möchten,
geben Sie uns bitte hier Ihre E‑Mail-Adresse bekannt.
76. Pankower Waisenhausgespräch
am Dienstag, 25. November 2025, 18 Uhr
Dr. theol. Eugen Drewermann
Theologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller
Wege zum Frieden
im Kontext globaler Machtpolitik
Im Anschluss Dialog mit dem Publikum über
Frieden
Video des Vortrags von Dr. Eugen Drewermann
Zur Rettung der Menschheit!
Nie durch Waffen und Gewalt!
Nur durch Dialog, Achtung und Austausch!
Peter-Alexis Albrecht
– Skizze eines aktuellen Kontextes zum Russland/Ukraine/Nato-Konflikt –
Die Zukunft des kriegerischen Ukraine-Konflikts kann nur dann zum Frieden führen, wenn man die Vergangenheit versteht und die Schlüsse daraus in der Gegenwart konstruktiv umsetzt.
A. Die Konfliktlage
I. Historische Ausgangslage
Bis 1990 war die Ukraine integraler Bestandteil der Sowjetunion – politisch, militärisch und ökonomisch. Wichtige Industrie- und Wirtschaftsmetropolen lagen auf ihrem Territorium, eingebunden in die arbeitsteilige Struktur der sowjetischen Planwirtschaft. Der Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums um 1990 ist global nie hinreichend aufgearbeitet worden. Er führte nur zu scheinbaren Siegern und faktischen Verlierern. Eine für Ost und West gebotene gemeinsame Sicherheitsordnung erstickte im Dominanzstreben um militärisch abgesicherten ökonomischen Machzuwachs des Westens.
Skizze weiterlesen
Die heutige Ukraine ist kein homogener Nationalstaat, sondern sozial, sprachlich, wirtschaftlich und historisch stark regional geprägt. Zwischen Westen und Osten, zwischen Stadt und Land, in den unterschiedlichen Erinnerungskulturen und politischen Traditionen verlaufen zum Teil tiefe Bruchlinien. Die bis heute umstrittene Figur Stepan Bandera, Vertreter eines ungebändigten Nationalismus in der Ukraine, stand und steht exemplarisch für die konflikthaften Diskurse um nationale Identität (Grzegorz Rossolinski-Liebe, 2025). Nach dem Zweiten Weltkrieg existierten in Teilen der Westukraine über Jahre hinweg Untergrundgruppen, die gegen die sowjetische Herrschaft kämpften. Und mit Beginn des Kalten Krieges wurde die Ukraine – wie ganz Osteuropa – zu einem geopolitischen Zwischenraum zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt.
II. Verantwortung für die Eskalation
Mit dem Vertrag zur deutschen Einheit um 1990 stellte sich die Frage, wie weit sich die NATO nach Osten ausdehnen dürfe. Damaliger informeller Konsens: „Not One Inch“ (Marie Elise Sarotte, 2021). Bis heute wird darüber gestritten, ob es politische Zusagen gab, die Allianz nicht in Richtung russischer Grenze zu erweitern. Nach dem Zerfall der Sowjetunion verfolgten indes alle USA-Administrationen in der Jelzin-Ära eine Politik, die faktisch auf eine Begrenzung der Machtressourcen der Russischen Föderation hinauslief. Ein zentrales Instrument war das Programm „Partnership for Peace“, das postsowjetische Staaten behutsam an die NATO heranführte – ohne ihnen eine explizite Beitrittsperspektive einzuräumen. Das kam erst später – ohne Einbeziehung Russlands.
III. Erosion der europäischen Sicherheitsordnung
Parallel verschob sich die normative Grundlage der europäischen Sicherheitsordnung. In der Charta von Paris (1990), der Istanbuler Charta (1999) und der Erklärung von Astana (2010) wurde in der KSZE/OSZE der Doppelgrundsatz festgeschrieben:
- das Recht jedes Staates auf freie Bündniswahl,
- und zugleich das Prinzip der »Unteilbarkeit von Sicherheit«, das verhindert, dass Sicherheit des einen auf Kosten der Sicherheit des anderen organisiert wird.
Der fehlende Ausgleich zwischen beiden Prinzipien – freier Bündniswahl auf der einen und Sicherheitsinteressen anderer Akteure auf der anderen Seite – führte zu einem wachsenden Vertrauensverlust zwischen West und Ost.
Mit dem Scheitern des Normandie-Formats und der Eskalation im Jahr 2014 (Maidan, Machtwechsel in Kiew, Konflikte um Krim, Donezk und Luhansk) verschärfte sich diese Entwicklung. Die Ukraine wurde zur faktischen Frontlinie einer sich zuspitzenden Blockkonfrontation.
IV. Geopolitischer Kipp-Punkt November 2021: Strategische Vereinnahmung der Ukraine
Ein weiterer Wendepunkt war die »Charta über die strategische Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Ukraine« vom 10. November 2021, also 3 Monate vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Aus Sicht Russlands bestätigte dieser Vertrag den Eindruck, dass die Ukraine dauerhaft in den sicherheitspolitischen und militärischen Orbit der USA eingebunden werden solle – einschließlich weitreichender Kooperation bei Aufrüstung, Ausbildung und Infrastruktur.
In Moskau wurde dieser Prozess als Bedrohung der eigenen Sicherheitsinteressen interpretiert, vergleichbar mit der Wahrnehmung der USA während der Kuba-Krise 1962, als sowjetische Raketen in unmittelbarer Nähe der US-Küste stationiert wurden. Der Gedanke einer gemeinsamen europäischen Friedens- und Sicherheitsordnung – eines »gemeinsamen Hauses Europa« – war damit faktisch suspendiert.
B. Lösungsansätze und Ausblick
I. Europa als eigenständiger Akteur
Russland wird nicht verschwinden – weder geografisch, noch nuklear, noch machtpolitisch. Eine nachhaltige Sicherheitsordnung in Europa kann deshalb nicht gegen, sondern nur mit Russland gestaltet werden.
Europa muss sich – bei aller notwendigen Solidarität mit der Ukraine – wieder stärker als eigenständiger Akteur verstehen: mit eigener strategischer Agenda, eigenen diplomatischen Initiativen und eigenen Formaten der Konfliktbearbeitung, die über das reine »Anhängen« an US-Strategien hinausgehen.
II. Sicherheitsgarantien statt Siegerlogik
Die Formel »Russland muss verlieren, die Ukraine muss gewinnen« drückt verständliche moralische Empörung angesichts eines völkerrechtswidrigen Angriffs aus. Als alleinige strategische Leitlinie für einen ganzen Kontinent ist sie jedoch problematisch.
»Russland muss verlieren« würde – zu Ende gedacht – bedeuten:
- Russland wird militärisch dauerhaft niedergerungen,
- akzeptiert jede sicherheitspolitische Forderung des Westens,
- verzichtet auf eigene Einflusszonen und
- nimmt einen möglichen innenpolitischen Regimewechsel hin.
Eine Atommacht wird ein solches Szenario realistischerweise nicht freiwillig unterschreiben. Wird »Sieg« jedoch zur Bedingung von Frieden gemacht, ohne dass dieser Sieg realpolitisch erreichbar ist, droht ein Zustand permanenter, möglicherweise eskalierender Kriegsführung.
Alternative wäre eine Ordnung multilateraler Sicherheitsgarantien:
- klar definierte Sicherheitszonen und Pufferräume,
- keine weitere Vorverlagerung militärischer Bündnisse an die gegnerische Grenze (mit einem »Snapback«-Mechanismus, der automatische Beistandsrechte bei Vertragsbruch vorsieht),
- überprüfbare Abkommen zu Rüstungskontrolle, Stationierungsfragen und Inspektionen,
- belastbare Schutzgarantien für die territoriale Integrität der Ukraine, ohne automatische Eskalationsmechanismen in Richtung eines Weltkrieges.
Das wäre nüchterne Sicherheitspolitik – nicht Naivität.
III. Föderale und regionale Lösungen in der Ukraine
Eine Entschärfung des Konflikts setzt nicht zwingend auf maximale Zentralisierung (»Kiew und Moskau entscheiden alles für ihre Regionen«), sondern könnte auch über stärker länderübergreifende föderale und regionale Arrangements verlaufen, unter anderem jeweils:
- verfassungsrechtlich gesicherte Autonomierechte,
- Minderheitenschutz mit Blick auf Sprache, Kultur und Bildung,
- faire Beteiligung unterschiedlicher Regionen an wirtschaftlichen Ressourcen und Investitionen,
- internationale Garantien für die Einhaltung dieser Rechte.
Ziel wäre eine Ukraine, die nicht mehr als Vorposten oder Frontlinie, sondern als Brückenstaat zwischen verschiedenen Integrationsräumen fungiert – mit eigenem Handlungsspielraum und pluraler Identität.
IV. Verantwortung gegenüber der jungen Generation Europas
Nach 1945 versprach sich Europa: »Nie wieder Krieg als normales Mittel der Politik.«
Heute erleben wir erneut:
- junge Ukrainerinnen und Ukrainer, die an die Front geschickt werden,
- junge Russinnen und Russen, die in einem Abnutzungskrieg kämpfen,
- eine gesamte europäische Jugend, die in eine neue Logik der Blockkonfrontation hineinsozialisiert wird – verbunden mit der Botschaft: »Bereite dich innerlich auf den großen Konflikt vor.«
Wenn dieser Zustand zur Normalität wird, verkommt das »Nie wieder Krieg« zu einem bedingten Versprechen: »Nie wieder Krieg – außer, wenn es geopolitisch opportun erscheint.«
C. Ausblick: Der »USA-28-Punkte-Plan«
Vor diesem Hintergrund ist der diskutierte »USA-28-Punkte-Plan« für die Ukraine und Europa von zentraler Bedeutung. Ein solches Programm dürfte militärische Kooperation, Sicherheitsgarantien, Wiederaufbau, politische Reformen und energiepolitische Weichenstellungen miteinander verschränken.
Wie dieser Plan zu bewerten ist, hängt von einigen Schlüsselfragen ab:
1. Stärkt er eine gesamteuropäische Sicherheitsordnung – oder zementiert er eine dauerhafte Blockkonfrontation?
- Positiv wäre, wenn der Plan Spielräume für Rüstungskontrolle, Dialogformate mit Russland und eine Einbettung der Ukraine in eine kooperative Sicherheitsarchitektur ließe.
- Problematisch wäre, wenn er ausschließlich auf Abschreckung und Eindämmung setzt und russische Sicherheitsinteressen pauschal ignoriert.
2. Schafft er echte Souveränität für die Ukraine – oder macht er sie zum dauerhaft abhängigen Vorposten?
- Ein werthaltiger Plan würde die Ukraine in die Lage versetzen, innenpolitisch pluralistisch, rechtsstaatlich und wirtschaftlich eigenständig zu handeln.
- Ein rein geopolitisch motivierter Plan würde die Ukraine vor allem als Instrument im Machtwettbewerb mit Russland sehen.
3. Denkt er die junge Generation mit – oder organisiert er nur die nächste Runde der Aufrüstung?
- Zukunftsorientiert wäre ein Konzept, das Bildung, Austauschprogramme, zivile Wiederaufbauprojekte und Versöhnungsinitiativen hervorhebt.
- Rückwärtsgewandt wäre ein Plan, der in erster Linie militärische Kennziffern und Bündnislogik stärkt, ohne Perspektiven für ein Leben jenseits des Krieges zu eröffnen.
Aus europäischer Sicht sollte ein »USA-28-Punkte-Plan« nur dann unterstützt werden, wenn er drei Bedingungen erfüllt:
- Er passt sich in eine erneuerte OSZE-basierte Sicherheitsordnung ein, anstatt sie zu ersetzen.
- Er stärkt die politische und wirtschaftliche Eigenständigkeit Europas, anstatt Europa auf die Rolle eines sicherheitspolitischen Juniorpartners zu reduzieren.
- Er eröffnet der jungen Generation in der Ukraine, in Russland und in der EU eine Zukunft, in der Frieden, Kooperation und wechselseitige Sicherheit mehr gelten als militärische Dominanz.
Ein solcher Plan könnte dann ein Baustein auf dem Weg zu einer neuen europäischen Friedensordnung sein. Bleibt er dagegen einseitig machtpolitisch ausgerichtet, würde er die Ukraine weiter zur Spielfigur im globalen Machtkonflikt machen und Europa in eine Ära dauerhafter Konfrontation führen.
Weiterführende Literatur und Quellenangaben für diesen Artikel
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter-Alexis Albrecht (S. 54 ff)
Prof. Dr. Dr. h.c. Herwig Roggemann (S. 147 ff)
VERGANGENHEITS VERLAG, Berlin, 2025
Folgend Einladungen zum 75. und 76. Waisenhausgespräch
Verzeichnis der bisherigen 75 Waisenhausgespräche
Ein Klick auf das + Zeichen öffnet das Inhaltsverzeichnis und der Klick auf einen Titel öffnet den entsprechenden Beitrag.
Verzeichnis
75.
17. und 18.11.2025
Mini Festival mit Ausstellung, Filmen und Lesungen »OSSIS III« Veranstaltung des jüdischen kulturclubs berlin und dem Institut für neue soziale Plastik in Kooperation mit der Cajewitz-Stiftung
74.
8.10.2025
»Die Bleibe« Video-Aufzeichnung
Szenische Lesung, Text und Regie Manfred Karge, Musik von Hartmut Behrsing, Schauspieler
Eva Brunner, Jörg Thieme, Felix Tittel
72.
5.3.2025
Eröffnung der neuen Dauerausstellung mit Rundgang, Grußwort von Dirk Stettner (Fraktionsvorsitzedner der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus)
»Perspektiven zur Zukunft einer Gedenkkultur an die Shoah«
Reflexionen zur Gedenkkultur: Gesine Schwan, Michael Fürst, Ulrich K. Preuß
71.
10.12.2024
70.
9.9.2024
69.
26.4.2024
68.
67.
65.
13.6.2023
63.
7.12.2022
61.
22.2.2022
60.
4.11.2021
59.
30.10.2021
58.
10.9.2020
56.
25.1.2020
55.
12.12.2019
54.
25.10.2019
53.
22.5.2019
52.
1.3.2019
51.
31.1.2019
50.
15.11.2018
48.
24.4.2018
47.
1.12.2017
46.
5.10.2017
45.
30.6.2017
43.
29.3.2017
42.
11.11.2016
41.
9.9.2016
40.
17.6.2016
39.
18.5.2016
37.
15.12.2015
35.
26.2.2015
33.
13.10.2014
32.
8.10.2014
31.
8.10.2014
30.
18.3.2014
29.
24.1.2014
28.
19.9.2013
27.
7.5.2013
25.
17.12.2012
24.
24.9.2012
23.
27.4.2012
22.
3.4.2012
21.
27.1.2012
20.
6.10.2011
19.
8.6.2011
18.
10.5.2011
17.
20.4.2011
16.
4.2.2011
15.
25.11.2010
14.
10.6.2010
13.
8.11.2009
12.
11.9.2009
11.
23.4.2009
10.
20.11.2008
9.
9.11.2008
8.
22.10.2008
7.
17.6.2008
5.
29.4.2008
4.
30.11.2007
3.
1.11.2007
2.
19.10.2007
1.
6.7.2007
Auch wenn das ehemalige Jüdische Waisenhaus seit 1942 kein jüdischer Ort mehr ist, so verweist die Etablierung des Waisenhauses vor bald 150 Jahren auf eine Haltung jüdischer Selbstorganisation und gegenseitiger Hilfe in Zeiten der Gefahr – damals die Pogrome im zaristischen Russland. An eine solche Haltung will das Minifestival mit jüdischen Künstler:innen, jüdischen Ostberliner Interviewpartner:innen, Lesungen und Netzwerkmöglichkeiten anknüpfen.
Thematisch nehmen die Veranstalter dabei das Spannungsfeld jüdischer Erinnerung, historischer Bildung und Kunst in den Fokus. Dafür muss der Blick über Ostberlin geweitet werden, um die Erfahrungen jüdischer Ossis in Resonanz zu setzen mit den Erfahrungen von Jüdinnen und Juden aus den Ländern der früheren Sowjetunion.
75. Pankower Waisenhausgespräch
am Montag, 17. November 2025, ab 16 Uhr
und
Dienstag, 18. November ab 16 Uhr
OSSIS III
Mini Festival mit Ausstellung, Filmen und Lesungen
›jüdischer kulturclub berlin‹
und
›Institut für neue soziale Plasik‹
in Kooperation mit der
CAJEWITZ STIFTUNG
im ›Ehemaligen Jüdischen Waisenhaus‹
(Leslie Baruch Brent Hall)
im 2. Obergeschoss (ehemaliger Betsaal)
Programm
Montag, 17.11.25
ab 16 Uhr
Eröffnungder Ausstellung
18 Uhr
Interviewfilm mit jüdischen OstberlinerInnen
19 Uhr
Lesung mit Regina Scheer »Im Schatten der Sterne«
Dienstag,18.11.25
ab 16 Uhr
Besichtigung der Ausstellung neuer Werke von jungen jüdischen KünstlerInnen
17 bis 18 Uhr
›Artist Talk‹ (Gespräch mit jüdischen KünstlerInnen)
19 Uhr
Lesung mit Boris Schumatsky »Der neue Untertan. Populismus, Postmoderne, Putin«
74. Pankower Waisenhausgespräch
am Mittwoch, 8. Oktober 2025, 19 Uhr
Die Bleibe
– Eine tragische Burleske –
Szenische Lesung
Text und Regie
Manfred Karge
mit der Musik von
Hartmut Behrsing
und mit den Schauspielern
Eva Brunner
Jörg Thieme und
Felix Tittel
Video-Aufzeichnung der Aufführung » Die Bleibe«
73. Pankower Waisenhausgespräch
am Donnerstag, 6. März 2025, 19 Uhr
Konzert
»Let it Swing«
Andrej Hermlin und The Swingin’ Hermlins
Das Konzert ist eine Kooperation der Cajewitz-Stiftung mit der Galerie Amalienpark |Raum für Kunst im Rahmen des Ausstellungsprojekts
Drinnen & Draußen
Kunst Musik Literatur im
EXIL
72. Pankower Waisenhausgespräch
am Mittwoch, 5. März 2025, 17 Uhr
1. Etage
Eröffnung der neuen Ausstellung mit Rundgang
72. Pankower Waisenhausgespräch
am Mittwoch, 5. März 2025, 18 Uhr
Leslie Baruch Brent Hall (Betsaal)
Waisenhausgespräch
zur Zukunft
der Gedenkkultur
Dirk Stettner
(Fraktionsvorsitzender der CDU
im Berliner Abgeordnetenhaus)
eröffnet die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Jüdischen Waisenhauses
Praktische Umsetzung von Gedenkkultur
Das Waisenhaus als dauerhafte und lebendige Gedenkstätte in Berlin
Video mit Beiträgen von:
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Alexis Albrecht
Jenny Brent
Tobias Weiß
Julia Gerlof und Lars Engelke
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Alexis Albrecht
Jenny Brent
Die Dritte Generation aus der SHOAH
Tobias Weiß
Bibliotheksleiter
Korczak als Bibliotheks-Leitfigur
Julia Gerlof – Lars Engelke
Lehrpersonal SchuleEins
Jugend als zukünftiger lebendiger Adressat eine Gedenkkultur
Reflexionen zur Zukunft einer Gedenkkultur
Video
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Gesine Schwan
Politikwissenschaftlerin und
Präsidentin der Berlin Governance Platform
Video
Michael Fürst
Präsident des Landesverbandes der
Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen
Video
Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich K. Preuß
Jurist und Verfassungsrechtler, Hertie School
71. Pankower Waisenhausgespräch
am Dienstag, 10. Dezember 2024, 18 Uhr
Buchpremiere
mit Lesung, Gespräch und musikalischen Akzenten
Vom Morgenrot zum Abendlicht
– Was zu bedenken bleibt.
Dreizehn Gespräche zur Kunst und Kulturpolitik in der DDR –
mit Paul Werner Wagner
(Literaturwissenschaftler, Autor, Moderator)
und Hans-Eckhardt Wenzel
(Komponist, Poet, Sänger und Autor)
70. Pankower Waisenhausgespräch
am Samstag, 9.November 2024, 18 Uhr
Aufruf
für eine zukünftige Gedenkkultur
zur Shoah!
Vier innovative Impulse werden präsentiert.
Klaus Hillenbrand (TAZ)
„Die geschützte Insel:
Das jüdische Auerbach‘sche
Waisenhaus in Berlin“ /
kurzes Video-Interview mit dem
ehemaligen Zögling Walter Frankenstein
Dr. Davina Grojnowski (WIZO)
Dozentin und im Vorstand der
Women‘s International Zionist Organization“
Die Shoah – Benchmark der Erinnerung
Stella Leder (INSP)
Vorstand des Instituts für neue soziale Plastik
Künstlerische Projekte zu jüdischer Geschichte, Erinnerungskultur und Antisemitismus
Pascal Johanssen (Meisterrat)
Galerist und Gründer des Direktorenhauses Berlin
Das zukünftige Konzept der Gedenkkultur
im Ehemaligen Jüdischen Waisenhaus
in Berlin-Pankow
der Dr. Walter und Margarete Cajewitz-Stiftung
69. Pankower Waisenhausgespräch
am 26. April 2024, um 18 Uhr
Krieg in Europa
Das Ringen um globale Macht
Geopolitik – Gewalt –
Konsequenzen
Drei Einschätzungen
Literaturhinweis
Herwig Roggemann
Ukraine-Konflikt und Russlandpolitik
Berliner Wissenschaftsverlag 2015
Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich K. Preuss
Jurist und Verfassungsrechtler
Prof. Dr. Dr. h.c. Herwig Roggemann
ehemaliger Leiter des
Osteuropa-Instituts der FU Berlin
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter-Alexis Albrecht
Rechts- und Sozialwissenschaftler
Goethe-Universität, Frankfurt/M
Die Texte der Referenten zum Thema, die Sie hier lesen oder downloaden können.
Verlag Neues Leben
ISBN 978–3‑355–01923‑1
68. Pankower Waisenhausgespräch
am 20. März, um 18 Uhr
„Eigentlich immer Glück
gehabt“
– Begegnungen und Begebenheiten –
Eine Buchpremiere von und mit
Manfred Karge
Der Schauspieler Felix Tittel liest Abschnitte aus diesem Buch.
Friedrich Dieckmann unterhält sich mit Manfred Karge über ein halbes Jahrhundert deutschen Theaters.
Hartmut Behrsing bietet einige Weisen auf dem Klavier und der Posaune.
Treppen-Triptychon
der Zöglinge im Waisenhaus der
Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
67. Pankower Waisenhausgespräch
13. Dezember 2023, 18 Uhr
– Flucht –
von Peter-Alexis Albrecht
Auf dem Podium
Dr. Andreas Kossert
(Historiker und Autor),
thematisiert „Flucht“ als „Eine Menschheitsgeschichte“
Mariam Meetra
(Autorin, Journalistin und Frauenrechtlerin aus Afghanistan) berichtet über „Flucht“ als Eigenerlebnis und verdeutlicht dieses in eigenen Gedichten.
Dr. Thomas Sparr
(Lektor und Autor)
»Theresienstadt gilt als ein besonders perfides Konzentrationslager der Nazis. Hier wurden gezielt jüdische Künstler und Wissenschaftler mit ihren Familien interniert – darunter auch bedeutende Dichter, wie etwa Ilse Weber –, die trotz unmenschlicher Lebensbedingungen und brutaler Zwangsarbeit weiterhin ›produktiv‹ blieben, vor allem für ein selbst organisiertes Kulturprogramm.«
zitiert nach www.goldberg-kulturschiff.de
66. Pankower Waisenhausgespräch
9. November 2023, 19 Uhr
Tanzcafé Theresienstadt
– Musikalische Lesung
von Manfred Karge –
Einleitende Worte von
Prof. Dr. Peter-Alexis Albrecht
zur Aufführung des Stücks
»Tanzcafé Theresienstadt«
anlässlich der aktuellen Lage
im Nahen Osten
Aufführung der musikalischen Lesung
unter der Leitung von
Manfred Karge
Mitwirkende:
Eva Brunner, Raphael Dwinger,
Felix Tittel
Musik von und mit Hartmut Behrsing
65. Pankower Waisenhausgespräch
12. Juni 2023, 18 Uhr
Der 17. Juni 1953:
Knotenpunkt im globalen
West-Ost-Ringen
– Zeitgenössische und allgegenwärtige
Hintergründe –
Referat
Dr. h.c. Friedrich Dieckmann
Schriftsteller
Diskussion mit
Dr. h.c. Friedrich Dieckmann
und
Gunnar Decker
Moderation:
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter-Alexis Albrecht
Drei Texte und Positionen zum Thema, die Sie hier lesen oder downloaden können.
64. Pankower Waisenhausgespräch
16. März 2023, 19 Uhr
Pazifismus
versus
Atomtod
– Waffen für die Ukraine!? –
Einführung und Moderation:
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter-Alexis Albrecht
Vorstand Cajewitz-Stiftung
Text von Prof. Dr. Peter-Alexis Albrecht
publiziert in »Strafrecht als Risiko«
Festschrift für Cornelius Prittwitz
zum 70. Geburtstag
Nomos Verlagsgesellschaft, 2023
Dr. med. Alex Rosen
IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e. V.)
Prof. Dr. Olaf Müller
Institut für Philosophie
Humboldt-Universität
Beiträge aus dem Auditorium








Friedenstanz
im Betsaal des Jüdischen Waisenhauses
von 17 Studierenden aus Russland und der Ukraine:
Lasst der Jugend die Zukunft!
Eine Hoffnung aus der Erinnerung an das
52. Waisenhausgespräch am 1.März 2019
63. Pankower Waisenhausgespräch
7. Dezember 2022, 17 Uhr
„Lebensende – Das Recht auf Selbstbestimmung“
Prof. Dr. Friedemann Nauck
Direktor der Klinik für Palliativmedizin
der Universitätsmedizin Göttingen
Dr. Michael de Ridder
Arzt, Sterbehelfer und Publizist:
„Wer sterben will, muss sterben dürfen“
Text von Dr. Michael Ridder zum lesen
Rechtsanwalt Prof. Robert Roßbruch
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS)
Moderation:
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter-Alexis Albrecht
Vorstand Cajewitz-Stiftung
Einführung und Moderation:
Prof. Dr. Peter-Alexis Albrecht
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Egon Krenz
ehemaliger Staatsratsvorsitzender der DDR
Dr. Michael Geiger
China-Experte,
ehemals Professor für interkulturelles Management und Verhaltensökonomie
zum Nachlesen:
– Referat von Egon Krenz
– Thesen von Dr. Michael Geiger
Begüßung und Einleitung
Prof. Dr. Peter-Alexis Albrecht
(Cajewitz-Stiftung)
„Der eigene Weg der Ukraine« (BWV)
Marieluise Beck
(Zentrum Liberale Moderne)
– Die deutsche historische Verantwortung gegenüber der Ukraine annehmen –
Prof. Dr. Herwig Roggemann
(ehemals Osteuropainstitut FU)
– Russlandpolitik als Friedenspolitik –
Dr. André Härtel
(Stiftung Wissenschaft und Politik)
– Russlands Rolle neu bewerten, europäische Interessen schützen –
Moderation:
Dr. h.c. Wolfgang Thierse, (Präsident des Deutschen Bundestages a. D.)
Kurz vor Der Veranstaltung erreichten uns drei Statements aus Lwiw, Odessa und Charkiv.
Die Statements können über die Schalter aufgerufen werden.
Dr. h.c. Wolfgang Thierse
Präsident des Deutschen Bundestages a. D..
Einführung und Vorstellung der Referenten
Prof. Dr. Peter Alexis Albrecht
Cajewitz-Stiftung
»Der eigene Weg der Ukraine«
Marieluise Beck
Zentrum Liberale Moderne
»Die deutsche historische Verantwortung gegenüber der Ukraine annehmen
Prof. Dr. Herwig Roggemann
ehemaliger Leiter des Osteuropa-Instituts der FU Berlin
»Russlandpolitik als Friedenspolitik«
Dr. André Hertel
Stiftung Wissenschaft und Politik
»Russlands Rolle neu bewerten, europäische Interessen schütze